Burgruine auf einer Klippe rund 80 Meter über der Maas bei Bouvignes – frei zugänglich und mit einer bekannten Sage um drei Burgfrauen.
Interessante Fakten
- Der Name Crèvecœur bedeutet „gebrochenes Herz“ und geht auf die Sage der drei Burgfrauen zurück.
- Die Sage wird seit spätestens 1778 mit der französischen Belagerung von 1554 verbunden.
- Das Gelände gehört der Wallonischen Region und ist ganzjährig frei zugänglich.
Gründe für einen Besuch
- Burgruine auf einer Klippe hoch über der Maas
- Frei zugängliches Gelände
- Sage der drei Burgfrauen
Die Ruine der Burg Crèvecœur liegt auf einer Klippe rund 80 Meter über der Maas oberhalb von Bouvignes-sur-Meuse, einem Ortsteil von Dinant. Sie gehört der Wallonischen Region, das Gelände ist ganzjährig frei zugänglich.
Um 1320 entstand auf einem eigenen Felsen ein quadratischer Bergfried; 1388 erweiterte Baumeister Godefroid de Bofiaule die Burg, im 15. Jahrhundert kam eine halbrunde Bastille hinzu. 1554 plünderten Truppen des französischen Königs Heinrich II. Bouvignes und Dinant, die Artillerie beschädigte die Burg schwer. 1672 wurde sie geschleift; 1950 und 1951 wurden die Reste gesichert.
Ihren Namen – „gebrochenes Herz“ – verdankt die Burg einer Sage: Drei Burgfrauen sollen sich nach dem Tod ihrer Männer bei einer Belagerung von der Brüstung in den Tod gestürzt haben.
Geschichte
Um 1320 quadratischer Bergfried, 1388 Erweiterung durch Godefroid de Bofiaule, im 15. Jahrhundert halbrunde Bastille. 1554 schwer beschädigt durch Truppen Heinrichs II., 1567–1580 teilweiser Wiederaufbau als Wachtposten, 1655 letzte Einnahme durch die Franzosen, 1672 geschleift, 1950–1951 Sicherung der Ruine.
Besondere Merkmale
Ruine auf drei Terrassen mit quadratischem Bergfried aus der Zeit um 1320, zwei Treppen zur Bastille des 15. Jahrhunderts, einem gut erhaltenen Keller und dem ältesten, romanischen Bereich auf der obersten Terrasse.
Karte
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Quellen
Bild: Jmh2o · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
